Sicherheit im Internet

Tipps für Eltern

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1. Gemeinsam spielen:
Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind Spaß an Computerspielen hat. Lassen Sie sich jedoch die Lieblingsspiele und -seiten Ihres Kindes einmal zeigen und spielen Sie häufig gemeinsam mit Ihrem Kind. Dabei geht es nicht darum, Ihr Kind zu kontrollieren, sondern es zu begleiten und gemeinsam zu entscheiden, welche Spiele und Kinder-Seiten geeignet sind.

2. Umfassend informieren:
Beschäftigen Sie sich selbst ab und zu mit dem Internet, um in der Lage zu sein, kindgerechte Seiten zu erkennen und Fragen Ihres Kindes zu beantworten. Online-Angebote für Kinder enthalten häufig auch Eltern-Informationen, wo sie mehr zu den Zielen und Inhalten der Websites erfahren können. Spielen Sie ruhig einmal das Spiel Ihres Kindes, um so erkennen, wo die Faszination, aber auch mögliche Risiken liegen.

3. Klare Regeln:
Die Zeit am Computer sollte ähnlich wie die vor dem Fernseher in einem festen zeitlichen Rahmen stattfinden. Vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine feste Zeit und achten Sie auf die Einhaltung. Je jünger das Kind ist, desto kürzer sollten die Spielzeiten sein. Kommt es dabei zur Auseinandersetzung mit ihrem Kind, bleiben Sie ruhig und erklären dem Kind sachlich Ihre Position.
Als Faustregel gelten täglich folgende Zeiten: 4 - 6 Jährige mit kindgerechter Software (Spiele) maximal 30 Minuten, Kinder im Grundschulalter maximal 60 Minuten, ab 10 Jahre bis zu 90 Minuten.


4. Freunde und Hobbys:
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich nicht nur mit Computerspielen beschäftigt. Bieten Sie ihm andere Hobbys und Beschäftigungen an. Sportverein, Musikschule und Austoben im Park sind ebenso wichtig wie gemeinsame Brettspiele mit der Familie oder das Treffen mit Gleichaltrigen.

5. Spielauswahl:
Nutzen Sie Spiele als Lernplattform für Ihr Kind. Kindgerechte Computerspiele und Online-Angebote sollten gewaltfrei sein und bei der inhaltlichen Aufbereitung von Informationen und Bildmaterialien den Ansprüchen von Kindern gerecht werden. Die Betreiber der Webseiten müssen ersichtlich und kontaktierbar sein. Achten Sie auf Sicherheitsstandards (z.B. TÜV-Zertifikate), darauf dass keine persönlichen Daten zur Veröffentlichung verlangt und Chats moderiert werden.

6. Chat-Modelle:
Kinder sollten sich online nur in speziell für sie eingerichteten Chats unterhalten, die von Betreuern der Websites rund um die Uhr moderiert werden und die eine Ignorierfunktion für unerwünschte Nutzer anbieten. Dabei gilt es, Kinder darauf vorzubereiten, keine persönlichen Informationen oder Fotos preiszugeben, keine Treffen außerhalb des Chats mit ?neuen? Freunden zu vereinbaren und den Chat zu verlassen, wenn ihnen etwas merkwürdig vorkommt.

7. Email-Accou
nt: Richten Sie Ihrem Kind eine E-Mail-Adresse ein, in der sein echter Name nicht zu erkennen ist. Erklären Sie ihm, dass es seine E-Mail-Adresse nur an Freunde weitergegeben darf.

8. Benutzerkonto:
Richten Sie im Internet-Browser ein eigenes Benutzerkonto und eine kindgerechte Startseite ein. Da es noch keine 100-prozentig verlässliche Filtersoftware gibt, sollten Sie manuell die relevantesten Internetseiten in den Lesezeichen Ihres Browsers speichern und ungeeignete Webseiten sperren.

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