Cybermobbing: Schikane macht krank!

Serie Internet-ABC, Teil 5

Weißt du, was es bedeutet, wenn jemand gemobbt wird? Mobbing bedeutet weit mehr als geärgert werden. Wer gemobbt wird, ist ständig Angriffen von anderen ausgesetzt, wird schikaniert und immer wieder geärgert. Mal öffentlich, mal hinterm Rücken - und das über längere Zeit hinweg.
Handy und Internet machen es manchmal noch schlimmer. Mit dem Handy werden zum Beispiel Fotos oder Videos aufgenommen, die einen Mitschüler in einer echt peinlichen Situation zeigen. Anschließend werden sie im Internet veröffentlicht.
Oder es machen sich in sozialen Netzwerken wie schülerVZ mehrere Schüler über das Aussehen oder Verhalten eines Mädchens lustig, verspotten sie und bilden Gruppen gegen sie. Cybermobbing nennt man diese Art des Mobbings.
Viele, die schon einmal gemobbt wurden, leiden sehr darunter. Manche Opfer werden seelisch und körperlich krank. Daher solltest du dich nicht an solchen Aktionen beteiligen, auch wenn es anfangs eher lustig erscheint. Im Gegenteil, versuche frühzeitig dagegen zu steuern, indem du deine Eltern oder deinen Lehrer darüber informierst.
Das gleiche gilt, wenn du selbst das Gefühl hast, gemobbt zu werden. Vertraue dich schnell jemandem an. Manchmal hilft es auch, die einzelnen Aktionen, die gegen dich laufen, aufzuschreiben oder im PC abzuspeichern.
Weitere Informationen findest du unter:
www.internet-abc.de

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