Wenn der Papagei plärrt

FotoPapageientrainerin Hildegard Niemann spielt mit ihrem 34 Jahre alten Mohrenkopfpapagei Jakob. —Foto: dpa

[B](dpa) Der eine Papagei hat Angst vor Händen. Der andere Papagei plärrt ohne Ende. Und der nächste Papagei beißt gerne mal zu. Da kann man sich schon denken: Die Papageien sollten wohl zum Fachmann für Verhalten.[/B]
So etwas gibt es tatsächlich speziell für Papageien. Hildegard Niemann ist so eine Expertin. Sie ist 46 Jahre alt und hat früher Biologie studiert. Jetzt kümmert sie sich um Papageien, die sich komisch verhalten.
Lautes Schreien kann zum Beispiel ein Riesenproblem sein: „Das kann eine ganze Familie völlig zermürben.“ Deswegen müsse man herausfinden, warum der Vogel schreit: Ist es Langeweile oder bekommt er etwas Falsches zu essen oder zu wenig Schlaf?
Wenn das Papageien-Geplärre nicht auszuhalten ist, hat Hildegard Niemann einen Notfall-Tipp: Ohrenstöpsel. Dann höre der Besitzer das Papagei-Geschrei nicht mehr. Dabei könne der Mensch lernen, das Gezeter seines Haustiers mal nicht zu beachten. Daraus lerne wiederum der Papagei: Das Geschrei bringt nichts, also kann ich meinen Schnabel halten.

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