Zwei-plus-Vier-Gespräche

Teil 2: "Tag der deutschen Einheit" am 3. Oktober

FotoFoto eines superwichtigen Treffens am 15.7.1990 in Russland, in der Jagdhütte des Präsidenten: Hier wird die deutsche Wiedervereinigung vorbereitet! Rechts sitzt der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, neben ihm steht der sowjetische Außenminister Edward Schewardnadse, in der Mitte sitzt der sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow, links sitzt Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher. —Foto: dpa

Was soll das denn sein: „Zwei-plus-Vier-Gespräche“? Das hat mit dem „Tag der Deutschen Einheit“ zu tun, der am 3. Oktober gefeiert wird. Worum es geht, berichten wir euch hier. Leicht zu verstehen!

In Teil 1 hatten wir darüber geschrieben, wie es zur Teilung in Ost- und Westdeutschland kam. Und wie die Leute in Ostdeutschland (DDR) mit friedlichen Protesten 1989 die Öffnung der Grenzen zum Westen erreichten.

Viele Deutsche waren schnell dafür, dass aus den beiden deutschen Staaten wieder ein Land wird. Aber: Die Deutschen durften das nicht allein entscheiden. Die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion mussten zustimmen. Denn diese Länder hatten Deutschland im Zweiten Weltkrieg besiegt und danach aufgeteilt.

Nun mussten alle miteinander verhandeln. Deshalb gab es ab Mai 1990 die Zwei-plus-Vier-Gespräche. Dazu trafen sich Politiker aus den zwei deutschen Staaten und den vier Sieger-Ländern. Erst wollte jeder seine Interessen durchsetzen. Betonhart..

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