Gespräche statt Soldaten

Teil 3 : "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober

FotoDas Brandenburger Tor in der Hauptstadt Berlin ist ein Symbol für die Deutsche Einheit. Ganz in der Nähe war früher die Mauer, die die Stadt in einen Ost- und einen Westteil trennte. Foto: DPA

Betonhart. So waren die Gespräche der Politiker, als sie 1990 um die Deutschen Einheit verhandelten. Wie es doch klappte, lest ihr heute. Am 3. Oktober feiern wir 25 Jahre Deutsche Einheit.
Diese Woche berichteten wir, wie es zur Teilung in Ost- und Westdeutschland kam. Und wie die Leute in Ostdeutschland (DDR) mit friedlichen Protesten 1989 die Öffnung der Grenzen zum Westen erreichten.
Dann trafen sich Politiker zu den „Zwei-plus-Vier-Gesprächen“. Diese heißen so, weil sich Vertreter der zwei deutschen Staaten (DDR und Bundesrepublik) und aus den vier Ländern Frankreich, Großbritannien, USA und Sowjetunion trafen. Die Vier hatten Deutschland im Zweiten Weltkrieg besiegt, geteilt und mussten zur Einheit okay sagen.
Zuerst wollte jeder seine Interessen durchsetzen. Nichts ging. Dann trafen sich der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, der russische Präsident Michail Gorbatschow und andere Politiker.
Gorbatschow wusste: Er könnte die DDR vielleicht mit Soldaten wieder unter Kontrolle bringen. Aber er wollte friedliche Beziehungen zum Westen. Und sein Land, die Sowjetunion, war arm. Man einigte man sich so: Deutschland zahlt der Sowjetunion Geld. Und diese erlaubt, dass die beiden deutschen Staaten wieder ein Staat werden.
Die Politiker der sechs beteiligten Länder unterschrieben am 12.9.1990 in Moskau den Zwei-plus-Vier-Vertrag“ – Weg frei zur Deutschen Einheit!

INFO Mehr im Kinder-Internet:
@ www.pandaundogi.de (Wissen, Nachrichten).

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