Hunde beschützen Schafherden

Seit 2000 leben wieder Wölfe in Freiheit in Deutschland

FotoZwei Herdenschutzhunde der französischen Rasse Pyrenäenberghund sind auf einer Weide des Schäfermeisters Knut Kucznik zu sehen. —Foto: DPA

Wusstest du, dass manche Hunde große Schafsherden vor Wölfen beschützen? Einige Schäfer in Deutschland nehmen für diese Aufgabe Pyrenäen-berghunde.
Die Hunde sind groß und haben eine ähnliche Fellfarbe wie Schafe. Sie fallen also in einer Schafsherde gar nicht auf.
Ein Schäfer, der solche Hunde einsetzt, ist Knut Kucznik aus dem Bundesland Brandenburg. Dort leben mehrere Wolfsrudel, genauso wie in Sachsen oder Niedersachsen. Bei uns in Nordrhein-Westfalen wurden einzelne Wölfe nachgewiesen.
Seit dem Jahr 2000 leben wieder Wölfe in Freiheit in Deutschland. Sie sind von Osten, aus Polen, eingewandert.
Da die Tiere Langstreckenläufer sind und sich nicht an Bundeslandgrenzen halten, ist künftig auch bei uns in NRW mit der Einwanderung von Wölfen zu rechnen.
Schäfer Kucznik erklärt: „Als Welpen lernen die Hunde, dass Schafe ihre Freunde sind“. Dann bringen er und seine Kollegen den Hunden bei, die Schafe zu beschützen. Der Schäfer erzählt: „Sie lernen zu unterscheiden: nähern sich harmlose Jogger und Spaziergänger oder schleicht sich ein Wolf an.“
Möchte sich dann ein Wolf auf dem Feld ein Schaf schnappen, bellen die Hunde laut. „Wölfe sind in der Regel feige. Sie hauen dann ab“, sagt der Schäfer.

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