Technik-Fehler tun am meisten weh

Rennwagen werden in Kisten gepackt

FotoZu einem Team in der Formel 1 gehören viele Mitarbeiter. Hier macht der finnische Rennfahrer Valtteri Bottas vom Team Williams gerade einen Boxenstopp. —Fotos: dpa

In wenigen Tagen rasen die Rennwagen wieder über die Strecke: In dem Land Australien beginnt Sonntag die neue Saison in der Formel 1.
Natürlich sind die Rennfahrer nicht allein unterwegs. Große Teams von Mitarbeitern begleiten sie. Beat Zehnder ist der Manager beim Team Sauber. Er hat uns ein paar Fragen beantwortet:
Wie kommen die Rennwagen zu den Rennstrecken?
„Bei Rennen in Europa haben wir Lastwagen mit einer großen Hebebühne. Das ganze Hinterteil eines Lkws kann man runterlassen. Da fährt man ein Auto drauf und schiebt es in den Lkw.“
Das nächste Rennen in Australien ist dafür zu weit weg. Wie läuft dann der Transport?
„Da werden die Autos nicht am Stück mitgenommen. Sie werden komplett zerlegt und in Kisten verpackt. Dann geht es im Flugzeug weiter.“
Kennen sich die Fahrer so gut mit den Autos aus wie die Techniker?
„Nein, das ist aber auch nicht die wichtigste Aufgabe eines Fahrers. Er muss das Auto bewegen, so schnell, wie es geht. Aber ein Fahrer muss schon ein großes technisches Wissen haben. Es gibt sehr viele Knöpfe und Drehschalter am Lenkrad.“
Müssen Sie ihnen ständig Tipps geben?
„Klar geben wir ihnen von der Box aus Anweisungen, was sie verstellen müssen. Aber ein guter Fahrer kann schon sehr viel von alleine.“
Ärgern Sie sich mehr über Fahrfehler oder über Technik-Fehler?
„Ganz klar Technik-Fehler. Fahrfehler gehören dazu. Aber wenn wir selbst Fehler einbauen, das tut weh.“

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