Kröten auf Wanderschaft

Amphibien sind unterwegs zu ihren Laichgewässern / Gefahr an Straßen

FotoIn Eimern kommen Kröten sicher über gefährliche Straßen. —Foto: Bernd Wüstneck

Kröten, Molche und andere Amphibien kennen keine Verkehrsregeln. Bevor sie über eine Straße laufen, schauen sie natürlich nicht nach links und rechts. Viele der kleinen Tiere werden von Autos überfahren. Aber Naturschützer bauen auch Schutzzäune, wie der NABU an der Recklinghäuser Straße.
Jetzt im Frühjahr wandern die Amphibien in Gebiete, wo es Wasser gibt. In Tümpeln oder Teichen wollen sie ihre Eier ablegen. Sie laichen, sagt man. Aus den Eiern entwickeln sich Jungtiere.
Liegen die Gewässer in der Nähe von Straßen, wird es gefährlich: Um zum Wasser zu kommen, müssen die Tiere die Straße überqueren. Dabei übersehen Autofahrer sie oft.
Naturschützer in vielen Orten helfen den Tieren. Sie bauen an bekannten Kröten-Übergängen Zäune entlang der Straße. Die sind etwa einem halben Meter hoch. Dort können die Tiere nicht drüber klettern. Sie wandern an dem Hindernis entlang. An verschiedenen Stellen am Zaun haben die Leute Eimer in die Erde eingegraben. Da plumpsen Kröten und Lurche hinein. Die Leute kontrollieren die Eimer mindestens einmal pro Tag. Die Tiere werden dann sicher über die Straße getragen und frei gelassen.

Bei der Krötenhilfe und vielen Aktivitäten sind die Kindergruppen der Naturschutzjugend im Kreis Recklinghausen dabei. Kontakte im Internet:
www.nabu-recklinghausen.de/NAJU.174.0.html

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