Große Liebe zur Natur

Beruf Förster: Arbeitsplatz im Wald und am Computer im Büro

FotoFörster Andreas Constien in seinem Revier Dachsberg in Berlin.
FotoDer Dachs ist ein kräftiger Bursche!
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FotoRehe sind scheue Waldbewohner. Vor freilaufenden Hunden haben sie Angst.

Andreas Constien ist Förster in Deutschlands Hauptstadt Berlin. Er kümmert sich um ein Wald-Gebiet. Dafür ist er aber nicht nur in der Natur unterwegs. Ein Förster arbeitet auch viel am Computer.

Gerade schaut er sich die Bäume in einem bestimmten Bereich seines Waldes genauer an. Er entscheidet, welche gefällt werden. Manche Bäume sind krank oder bereits abgestorben.
Morgens fährt Andreas Constien im Auto zum Wald. Vor Ort ist er aber zu Fuß unterwegs: „Da gehe ich Bahn für Bahn durchs Unterholz und schaue mir jeden großen Baum an.“ Mit dem Wort Unterholz meint der Fachmann alles, was unterhalb der großen Bäume wächst – also Sträucher und kleine Bäume.
Damit er weiß, welche Bäume er schon kontrolliert hat, benutzt der Förster ein GPS-Gerät. Das bestimmt per Satellit die genaue Position des Mannes. Soll ein Baum gefällt werden, malt der Förster ein farbiges Zeichen auf den Stamm. Um das Absägen kümmert er sich nicht selbst. Dafür rücken Firmen an.
Vom Wald geht es ins Büro. Am Computer trägt der Förster genau ein, wie viel Holz gerade gefällt im Wald liegt. Denn das soll an Firmen verkauft werden, die Dinge aus Holz herstellen, etwa Papier oder Möbel. „Für meinen Job muss man eine große Liebe zur Natur mitbringen“, sagt er.

Viele Tiere leben im Revier

m Wald von Förster Andreas Constien in Berlin laufen viele verschiedene Tiere herum. Zum Beispiel Füchse, Dachse und Igel.
„Rehe leben in meinem Revier kaum. Dafür laufen hier zu viele Hunde herum. Vor denen haben die Rehe Angst“, erklärt der Förster. In seinem Wald-Gebiet dürfen Hunde frei herumlaufen.
Das findet Andreas Constien nicht immer toll: „Die Hunde zertrampeln viele winzige Bäume, ohne es zu merken.“ Denn wenn ein Baum gerade anfängt zu wachsen, ragt er nur ein paar Zentimeter aus der Erde.
Richtig zerwühlt wird der Waldboden aber von anderen Tieren: von Wildschweinen. Seit einigen Jahren gibt es in Berlin viele davon. Manche gehen sogar in Wohngegenden auf Nahrungssuche und durchwühlen etwa Mülltonnen oder Komposthaufen.
Die Förster in Berlin töten jedes Jahr einige Wildschweine. „Es werden sonst einfach zu viele“, erklärt Andreas Constien. Der Förster findet es nicht schön, Tiere zu töten. Aber es gehöre auch zu seinem Job, sagt er.

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